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PiQ – Pflege im Quartier

Schnelle Fakten

Über das Projekt

Das Forschungs- und Entwicklungsprojekt „Pflege im Quartier“ (PiQ), unter Leitung des Fachbereichs Informatik (Prof. Dr. Britta Böckmann), zielt darauf ab, die (vor-)pflegerische Versorgung auf Quartiersebene zu optimieren. Diese soll insbesondere durch eine verbesserte Kommunikation, Information und Vernetzung der Akteure vor Ort erreicht werden. Die pflegerische Versorgung, welche auch den vorpflegerischen Bereich einschließt, soll sowohl auf der Ebene realer Strukturen als auch mithilfe digitaler Lösungen bedarfsgerecht gestaltet werden.

In vier ausgewählten Referenzquartieren der Stadt Gelsenkirchen werden reale und digitale Strukturen im Handlungsfeld Pflege weiter ausgebaut, neue Strukturen geschaffen und bereits bestehende verbessert. Mit diesen sollen u.a. relevante Akteure miteinander vernetzt und der gegenseitige Austausch optimiert werden, sodass eine bedarfsgerechte Versorgung möglich wird. Auf Ebene der digitalen Lösungen wird unter anderem eine Pflegeplattform geschaffen, welche ebenfalls auf die Bedarfe ihrer Nutzer*innen abzielt. Diese und die Bedarfe weiterer Stakeholder im Feld der Pflege werden dazu im Rahmen einer Bestandsaufnahme erhoben. Mit der Evaluation werden die (weiter-)entwickelten Strukturen projektbegleitend und abschließend bewertet. Des Weiteren wird der Nutzen der geschaffenen Lösungen aus Sicht von Kranken- und Pflegekassen im Rahmen der gesundheitsökonomischen Evaluation ermittelt.

Arbeitspakte unter Leitung des Fachbereichs Angewandte Sozialwissenschaften

  
Der Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften ist unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Rüßler mit drei Arbeitspaketen am Projekt beteiligt: Zu Beginn mit der Bestandsaufnahme (Bedarfsanalyse) – unter anderem durch Dokumentenanalysen, (Experten-)Interviews sowie durch (teilnehmende) Beobachtungen. Die gesundheitsökonomische Evaluation als Inhalt des zweiten Arbeitspakets erfolgt mithilfe einer Szenarienanalyse. Das dritte Arbeitspaket umfasst die formative und die summative Evaluation. Erstgenannte dient der Prozessoptimierung im Projektverlauf, während die letztere  die entwickelten „Produkte“ abschließend unter den Gesichtspunkten der bedarfsgerechten Entwicklung, Beteiligungsorientierung sowie Nutzerfreundlichkeit bewertet.

Fördergeber

NRW-Landesregierung,Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW (EFRE.NRW, Leitmarktwettbewerbe)

Europäische Union

Förderkennzeichen

EFRE-0800234

Förderprogramm / Forschungsprogramm

  • Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen - EFRE-0800234
  • Europäischer Fond für regionale Entwicklung (EFRE)

Kooperations-/Projektpartner

  • APD Ambulante Pflegedienste Gelsenkirchen GmbH
  • BiG – Bildungsinstitut im Gesundheitswesen gemeinnützige GmbH
  • Generationennetz Gelsenkirchen e. V.

https://www.generationennetz-ge.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) 

https://www.apd.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) 

https://big-essen.de/ (Öffnet in einem neuen Tab) 

 

Ressources

Nowak, S. (2018): Pflege im Quartier - Gute Praxis. Eine vergleichende Beschreibung von Forschungs- und Entwicklungsprojekten zur Verbesserung der Versorgungssituation im Alter. Hg. v. Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Arbeitsgruppe „(Stadt-)Gesellschaften im Wandel“: Dortmund (Pflege und Technik).


Helten, S.; Mähs, M. & Fachinger U. (2017): Szenarienanalyse im Quartier. Zur methodischen Umsetzung in den Projekten "Pflege im Quartier" und "QuartiersNETZ". Hg. v. Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften. Arbeitsgruppe „(Stadt-)Gesellschaften im Wandel“: Dortmund (Pflege und Technik).
 

Kontakt & Team

Ansprechperson und Leitung

Team

Marina Vukoman

Saskia Nowack

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