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FALEDIA

Entwicklung, Erprobung und Erforschung einer digitalen, fallbasierten Lernplattform zur Steigerung der Diagnosekompetenz für die Lehrerbildung Mathematik Primarstufe - FALEDIA

Schnelle Fakten

  • Organisationseinheit

  • Kategorie

    Bundesprojekt

  • Fördergeber

    BMBF

  • Förderprogramm

    Digitale Hochschulbildung

  • Laufzeit

Über das Projekt

Im Verbundprojekt FALEDIA wird ein prototypisches digitales Fachkonzept für die Aus- und Fortbildung von Lehrpersonen der Primarstufe Mathematik (weiter) entwickelt, erprobt und erforscht. Damit adressiert FALEDIA die bildungspolitische Herausforderung der zunehmenden Heterogenität der Lernenden, dies wird erreicht durch die Stärkung der Diagnose- und Förderkompetenz der Lehrenden um den Schüler*innen eine zielgerichtete Stärkung ihrer Kompetenzen zu ermöglichen.

Im Rahmen des Forschungsprojektes wird eine digitale, fallbasierte Lernplattform zur Steigerung der Diagnosekompetenz (FALEDIA) entwickelt. Diese Lernplattform bereitet das notwendige Wissen zu unterschiedlichen mathematischen Themenbereichen in den Gebieten des Hintergrundwissens, der Diagnosekompetenz und der Förderkompetenz auf. Dabei wird darauf geachtet, die Wissensvermittlung durch die Kombination von informativen und interaktiven Elementen besonders ansprechend für die Zielgruppe zu gestalten. Aktuell werden vier unterschiedliche interaktive Elemente in verschiedenen Varianten und zusätzlich die Wissensvermittlung durch Text, Video und Ton eingesetzt. Exemplarisch kann Abbildung 1 ein interaktives Element zur Stärkung der Diagnosekompetenz entnommen werden. Die Erarbeitung der Inhalte und der interaktiven Elemente ist in Verbindung mit allen Partnern in agilem und somit iterativem Vorgehen geschehen. Zunächst wurden die Bedürfnisse der Zielgruppe besprochen, dies wurde auf Grundlage der jahrelangen Lehrerfahrungen im Bereich Mathematikdidaktik durchgeführt. Dieses Vorgehen hat zur ersten Version der Lernplattform geführt die aktuell im Rahmen einer Mathematikdidaktik Vorlesung von über 200 Studierenden genutzt und evaluiert wird. Abbildung 2 kann ein Ausschnitt der Lernplattform entnommen werden.

Zu den Forschungsfragen des Forschungsprojektes gehört unter anderem, welches Nutzungsverhalten Studierende mit dem FALEDIA-Fachkonzept zeigen.
Die erste Version der Plattform wird momentan mit mehr als 200 Studierenden praktisch erprobt. Während der Erprobung werden die Studierenden in Form von Fragebögen zu ihrer Selbsteinschätzung bezüglich des Wissensgewinn, ihres persönlichen Lernstil, der Usability der Plattform und bei der Nutzung entstehenden kognitiven Last befragt. Darüber hinaus wurden 21 Studierende qualitativ im Rahmen einer Remote Usability Studie bei ihrem Nutzungsverhalten beobachtet und dazu interviewt. Die so gewonnen Daten und Einsicht in das Nutzungsverhalten fließen zurück in den Design Prozess der Inhalte und interaktiven Elemente, um die nächste Version der Plattform noch passender für die Zielgruppe zu gestalten.

Auf Grundlage der zweiten Version sind weitere Studien unter anderem mit Nutzung von Eye-Tracking geplant. Darüber hinaus findet ein Transfer des Fachkonzeptes an die WWU Münster statt. Durch eine erneute Evaluation der Studierenden soll überprüft werden, ob sich das erarbeitete Konzept auch auf andere Hochschulen übertragen lässt. Ein besonders wichtiger Aspekt für den Erfolg des Forschungsprojektes ist die Zusammensetzung des Konsortiums und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Partner: Hauptaufgabe der TU Dortmund ist die Entwicklung des Fachkonzepts und die Begleitung des Projektes aus mathedidaktischer Sicht. Die WWU Münster unterstützt die TU Dortmund dabei und ermöglicht darüber hinaus den hochschulübergreifenden Transfer. Die FH Dortmund ist verantwortlich für die Gestaltung, Nutzung und Akzeptanz der digitalen fallbasierten Lernplattform. „Wir bringen Kompetenzen der fachdidaktischen Entwicklungsforschung – Mathematikdidaktik – sowie der Entwicklung, Erprobung und Evaluation digitaler Lernplattformen – Informatik – zusammen“, sagt Prof. Selter. Andrea Kienle ergänzt: „Durch die Integration der Methoden unserer verschiedenen Disziplinen erwarten wir, dass wir vollkommen neue Erkenntnisse im Bereich der Lernplattformen zur Förderung der Diagnosekompetenz bei Primarstufenlehrer*innen erzielen können.“

Fördergeber

Förderlinie Digitale Hochschulbildung 

Logo Fördergeber Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Förderkennzeichen

16DHB3016

Kooperationspartner

Prof. Dr. Christoph Selter, TU Dortmund
Dr. Daniel Walter, WWU Münster

Kontakt & Team

Ansprechperson

Leitung

Portrait von Prof. Andreas Harrer __ Portrait of Prof. Andreas Harrer
Prof. Andreas Harrer, Dr.
Sprechzeiten

momentan Online-Sprechstunde: Mo 14-16 und Do 10-12 Uhr,
Voranmeldung im Etherpad via ILIAS-Kurs "Kooperative Systeme" -> "Online-Sprechstunde"

Team

Tabea Dobbrunz

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